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15 Jahre Oö. Zukunftsakademie Zukunft gemeinsam gestalten

Rund 300 Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft feierten am 16. September im Schlossmuseum Linz 15 Jahre Oö. Zukunftsakademie.
Im Mittelpunkt stand dabei weniger der Rückblick als vielmehr die Frage:
Wie wollen wir 2040 in Oberösterreich leben – und was müssen wir heute dafür tun?

LH Thomas Stelzer zusammen mit Oö. Zukunftsakademie Leiter Markus Scharner vor einer Pressewand.

Quelle: ©Land OÖ, P. Mayr

Seit 15 Jahren beschäftigt sich die Oö. Zukunftsakademie mit Entwicklungen, die unser Land langfristig prägen. Sie beobachtet Trends, bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen und übersetzt Zukunftsfragen in konkrete Gestaltungsfelder für Oberösterreich. Die Jubiläumsveranstaltung unter dem Motto „Visionen für Oberösterreich“ griff dieses Selbstverständnis auf und richtete den Blick bewusst nach vorne.

Landeshauptmann Thomas Stelzer unterstrich die Bedeutung einer vorausschauenden Auseinandersetzung mit Zukunft:
„Denn die richtigen Weichen für 2040 müssen wir heute stellen.“ Zukunft sei nichts Abstraktes, sondern betreffe ganz konkret die Frage, wie wir morgen leben, arbeiten, wohnen und miteinander umgehen.

Neue Perspektiven brachte Neurobiologe und Autor Dr. Bernd Hufnagl mit seiner Keynote „Future Brain“. Wie vielfältig der Blick auf Zukunft sein kann – und sein muss –, zeigte anschließend die Podiumsdiskussion. Prof. Dr. Christoph Keplinger, Dr. Gregor Grömer, Dr.in Brigitte Kohlbauer, Pia Lindler und Dr. Markus Scharner diskutierten Zukunft aus unterschiedlichen Blickwinkeln von Wissenschaft und Technologie über Gesellschaft bis hin zur Perspektive der jungen Generation. Gerade diese Vielfalt machte deutlich: Zukunft lässt sich nicht aus einer einzigen Perspektive heraus verstehen und gestalten.

„Gerade in herausfordernden Zeiten brauchen wir klare, positive Bilder der Zukunft“, betont der Leiter der Oö. Zukunftsakademie Markus Scharner. Entscheidend sei dabei, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen: Zukunftsarbeit müsse Entwicklungen früh erkennen, verschiedene Sichtweisen einbeziehen und Erkenntnisse rechtzeitig in Gestaltung übersetzen.